Hilfe bei Problemen mit der Übertragung
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Fehlermeldungen im Webplayer:

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Wenn Sie diese Fehlermeldung erhalten, kann Ihr Abspielgerät keine Verbindung zu unseren Servern aufbauen. Die Fehlermeldung kann auch in leicht abgewandelter Form erscheinen. Ursache kann ein geblockter Port in Ihrer Firewall oder ein Werbeblocker verhindert den korrekten Verbindungsaufbau. Schalten Sie den Werbeblocker Ihres Browsers vorübergehend aus bzw. geben Sie die Ports 1935 und 554 TCP in Ihrer Firewall (Router oder Softwarelösung) für den Datentransfer mit dem Browser frei. Möglicherweise ist Ihr Abspielgerät auch nicht in der Lage die Übertragung korrekt an zu zeigen. Lesen Sie dazu bitte die Seite "Technische Voraussetzungen" und prüfen Sie ob Ihr System die Anforderungen erfüllt.

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Es besteht eine korrekte Verbindung zum Server, jedoch wurde die Übertragung noch nicht gestartet. Warten Sie bitte den Übertragungsbeginn ab. Im Regelfall startet diese spätestens 15 Minuten vor Spielbeginn.


Die Übertragung ruckelt oder hat Aussetzer:

Für dieses Problem kommen mehrere Ursachen in Frage. Die nachfolgenden Tips gehen immer davon aus, das die Übertragung aus der Spielstätte selbst heraus reibungslos läuft. Sollte eine zentrale Störung vorliegen, benachrichtigen wir Sie umgehend per E-Mail oder auf Facebook.

Unser Webplayer hat 2 zentrale Steuerungselemente, über die Sie zum einen festlegen können von welchem Rechenzentrum aus Sie Ihre Übertragung beziehen wollen. Zum anderen können Sie manuell die Qualität und damit auch die benötigte Bandbreite/Datenrate des Streams auswählen.

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Bei Aussetzern wählen Sie bitte zuerst manuell ein Rechnenzentrum über das Dropdown-Menü unterhalb des Webplayers aus. Idealerweise das welches Ihrem Standort am nächsten gelegen ist. Im Regelfall behebt schon diese Maßnahme die meisten Abspielprobleme.

Sollte dies nicht ausreichen, können Sie die Qualität des Streams manuell verringern. Klicken Sie dazu in der Steuerleiste des Players, rechts, auf das kleine "HD" Symbol. Nun können Sie die einzelnen Streams direkt auswählen. Ein Stream mit verringerter Qualität benötigt nur etwa 50-60% der Bandbreite des Originalstreams. Damit können auch Zuschauer mit einer instabilen Internetanbindung oder relativ geringer verfügbarer Bandbreite einen Stream flüssig meist abspielen. Die Einstellung "Auto" bewirkt das Sie, anhand eines Bandbreitencheks des Webplayers automatisch den, für Sie, am besten geeigneten Stream ausgeliefert bekommen. Der erste Eintrag, unterhalb von "Auto" in der Liste, ist stets der Originalstream mit unveränderter Qualität und voller Bandbreite. Alle weiteren Einträge sind Streams mit verringerter Qualität und Bandbreite.

Wieviel Bandbreite Sie dauerhaft und stabil für eine Übertragung benötigen, finden Sie im jeweiligen Teamchannel unter "Einstellungen dieses Channels". Die benötigte Bandbreite kann von Channel zu Channel unterschiedlich sein. Beispiel: Ein Channel benötigt die Bandbreite von 3200Kbits. In diesem Fall muss Ihre Internetanbindung (inkl. ggf. WLAN, wenn Ihr Gerät darüber angebunden ist) eine Downloadbandbreite von mindestens 3500kBits (3,5MBit) dauerhaft und stabil, ohne größere Einbrüche liefern können! Sinkt die Bandbreite unter diesen Wert, können Aussetzer auftreten, da dann nicht mehr genügend Daten nachkommen. Wenn Sie einen DSL-6000 Anschluss (oder vergleichbar) besitzen, der auch dauerhaft und stabil diese Bandbreite hält, sind Sie in der Regel auf der sicheren Seite.

Beachten Sie bitte das es NICHT ausschlagebend ist, wieviel Downloadbandbreite Ihr Internetanschluss auf dem Papier liefert! Messen Sie es in jedem Falle nach und zwar genau dann wenn Störungen auftreten. Ein Speedtest dauert keine 30 Sekunden und ist z.b. unter http://www.speedtest.net schnell abrufbar. Wenn Sie diesen Test auf Ihrem Handy oder Tablet aufrufen wollen, für die gängigen Mobilbetriebssysteme (iOS, Android, Windows Phone) gibt es auch entsp. Apps im jeweiligen Appstore.

» Hier klicken für Tips zum verbessern des Streamings im Heimnetzwerk «


Insbesondere in den Abendstunden, wenn viele Nutzer gleichzeitig im Netz unterwegs sind, kannn es zu Engpässen kommen. Unter Umständen liefert Ihr Anschluss dann nicht mehr die benötigte Bandbreite oder sinkt zumindest zeitweise unter den benötigten Wert. Auch Ihr WLAN kann Schwankungen unterliegen. Beachten Sie bitte das per WLAN angebundene Geräte ein stabil laufendes WLAN für eine störungsfreie Übertragung benötigen! WLAN ist Funktechnik und daher gegen allerlei elektromagnetische Störungen von aussen anfällig. Achten Sie weiterhin darauf das Ihr Abpspielgerät im Hintergrund keine weiteren größeren Downloads (z.B. Windows-Update, Signaturupdate des Virenscanners, Aktualisierung von Apps / Programmen etc.) anstößt. Nutzen mehrere Benutzer Ihr heimisches WLAN geichzeitig, kann auch dies eine Störungsursache sein, denn die Datenströme beeinflussen sich gegenseitig. Hier kann die Priorisierung eines bestimmten Gerätes (bzw. der IP-Adresse des Gerätes) im WLAN Abhilfe schaffen. Dieses wird dann immer bevorzugt im WLAN behandelt. Ob Ihr Router diese Funktionalität besitzt, bzw. wie diese einzustellen ist, entnehmen Sie bitte der Bedienungsanleitung des Gerätes.

Wieviel Download-Bandbreite im Moment bei Ihnen tatsächlich ankommt, können Sie relativ einfach testen. Rufen Sie im Browser Ihres Gerätes die Seite http://www.speedtest.net auf. Wenn die Seite fertig geladen ist, klicken Sie bitte auf die große Schaltfläche "Begin Test". Danach erfolgt ein Geschwindigkeits-Test Ihres Anschlusses. Achten Sie beim Test der Downloadbandbreite bitte darauf, das der grüne Balken am unteren Rand einen relativ gleichmäßigen Verlauf hat. Im Verlauf sollte dieser keine größeren Einbrüche unter 3MBit aufweisen. Am Ende des Test sehen Sie das Endergebnis. Dabei sollte die Downloadbandbreite deutlich über der benötigten Bandbreite des Channels bzw. der Übertragung liegen. Idealerweise mindestens um die 5-6 MBit oder höher. Für iPhone / iPad, Andoid-Geräte oder auch Windows Phones gibt es Speedtest.net auch als App im jeweiligen Appstore. Damit lässt sich auch auf Ihrem Mobilgerät jederzeit relativ zuverlässig die anliegende Download-Bandbreite testen.

Hinweise für Internet-Nutzer via Fernsehkabel (Kabel Deutschland, Kabel BW / Unitymedia etc.):

Da wir leider gehäuft Probleme mit diesen Anschlüssen bei unseren Übertragungen haben, hier ein paar Hinweise für Sie. Bei Internetanschlüssen via Fernsehkabel gibt es mehrere potentielle Problempunkte zu beachten. Zum einen ist diese Anschlussart ein sog. Shared-Medium. Das bedeutet für Sie als Endkunden folgendes. Ihr Internetanschluss ist in Ihrem Wohngebiet, zusammen mit anderen Kunden Ihres Anbieters in einem sog. Segment angeschlossen. Dieses Segment bietet, je nach Anschlussart und Ausbau, eine Gesamtbandbreite von etwa 400-800Mbit Bandbreite. Das heisst für Sie im speziellen, unabhängig von der Bandbreite Ihres eigenen Anschlusses, müssen Sie sich diese Gesamtbandbreite mit allen Nutzern teilen, die an Ihr Segment angeschlossen sind. Sie haben zum Beispiel an Ihrem Anschluss 100Mbit Bandbreite gebucht. Wenn Sie diese Bandbreite voll nutzen, z.b. für einen Download, dann belegt diese Bandbreite 1/4 bis 1/8 des Gesamtkapazität Ihres Segmentes. Es können also maximal 4-8 Nutzer gleichzeitig bis zu 100MBit nutzen. Nun ist es aber so, dass in jedem Segment wesentlich mehr Nutzer angeschlossen sind als nur 4-8, 50-100 Kunden oder mehr sind jedoch keine Seltenheit. Die genauen Zahlen kennen aber nur die Anbieter. Im Grunde heisst das für Sie, je mehr Nutzer gleichzeitig im Internet unterwegs sind, desto weniger Bandbreite steht allen zur Verfügung. Segment-Überlastungen sind in manchen Gebieten leider keine Seltenheit, wie auch in den diversen Kunden-Foren der Anbieter nach zu lesen ist. Das geht, in schlecht ausgebauten Gebieten, nicht selten soweit das Nutzer an stark frequentierten Tagen in den Abendstunden oft nicht einmal mehr 1 MBit Downloadkapazität zur Verfügung haben. Leider ist dies keine Seltenheit. Hier kann auch nur Ihr Internetanbieter Abhilfe schaffen, indem man Ihr Segment weiter ausbaut. Messen Sie im Zweifelsfall kurz Ihre aktuelle Download-Bandbreite über die o.g. Internetseite http://www.speedtest.net um Gewissheit zu bekommen.

Ein weiterer Problempunkt ist Ihre öffentliche IP-Adresse, anhand derer Sie mit den diversen Servern im Internet kommunizieren können. Seit Ende 2013 gehen die Kabelinternetanbieter dazu über Neukunden, als auch Bestandskunden nur noch per IPv6 (DS-Lite) an zu binden, da der IPv4 Adressbereich ausgeschöpft ist. Problem hier ist folgendes. Jeder Server (aber auch End-Kunde) benötigt eine IP Adresse um eindeutig im Netz identifizierbar zu sein. Lange Zeit war IPv4 mit ca. 4 Mrd. Adressen der Standard. Da dieser Adressbereich aber ausgeschöpft ist, wurde IPv6 eingeführt. Leider verfügt noch nicht jeder Server im Internet über eine IPv6 Adresse. Auch ist die Infrastruktur für IPv6 noch lange nicht auf dem Niveau des Ausbaus wie IPv4. Sollten Sie mit Ihrem IPv6 Anschluss zuhause nun also eine Verbindung zu einem Server aufbauen wollen, der über keine IPv6 Adresse verfügt, dann muss ihr Internetanbieter ihr Signal über spezielle Server routen (im Netz Ihres Anbieters), damit Sie den Server erreichen können. Und genau diese Server im Netz Ihres Anbieters, welche von IPV6 auf IPv4 umsetzen, sind oft eine Schwachstelle da diese nicht selten überlastet sind. Zudem ist diese Adress-Umsetzung, speziell im Bereich des Livestreamings, problematisch zu sehen, da diese Zeit benötigt. Ein Livestream ist aber eben ein Livesignal, welches zeitkritisch ist. Kommt also das Livesignal nicht ständig störungsfrei nach, kann sich dies in Aussetzern oder Rucklern äußern. Wir haben diesbezüglich schon techn. Gegenmaßnahmen ergriffen, jedoch lassen sich Störungen hier nicht gänzlich vermeiden.

Wenn Sie also ausreichend Downloadbandbreite gemessen haben und trotzdem Ruckler bzw. Aussetzer bemerken und zudem noch über einen IPV6-basierten Anschluss verfügen, dann wechseln Sie bitte das Rechenzentrum manuell. Sie können über dieses Menü unterhalb des Webplayers im Prinzip alle RZ, ausser CDN (Worldwide) wählen. Unser CDN verfügt über weltweit verteilte Streamingserver, hat jedoch noch KEINE native IPv6 Anbindung. Dies ist hier erst für die Zukunft geplant. Alle anderen Rechenzentren sind auch nativ über IPv6 erreichbbar. Das heisst Ihre heimisches Gerät kann mit diesen Streaming-Servern eine direkte Verbindung aufbauen, ohne das ein IPv4-Umsetzungsserver Ihres Anbieters zwischengeschaltet sein muss. Dies verbessert in der Regel Ihren Empfang erheblich. Voraussetzung ist natürlich immer das der Livestream aus dem jeweiligen Stadion heraus selbst nicht gestört ist. Sollte dies der Fall sein, erhalten Sie durch uns in jedem Fall eine zeitnahe Benachrichtigung per Mail oder ggf. per Facebook, noch zur Laufzeit der Übertragung.

Support:

Sollten die o.g. Maßnahmen bei Ihnen keine Abhilfe schaffen, können Sie jederzeit (auch und gerade während der laufenden Übertragungen) unseren Support per E-Mail an support@sprade.tv kontaktieren. Beachten Sie bitte das wir derzeit noch KEINEN telefonischen Support anbieten können.

Was ist zu beachten wenn Sie den Support kontaktieren? Wir benötigen im Fall von Abspielstörungen in jedem Falle folgende Informationen:


Wir erhalten leider oft nur Nachrichten mit alleinigem Inhalt "Mein Stream läuft nicht!" oder ähnlich. Dies ist jedoch nicht zielführend, da unserem Support hier jegliche Informationen fehlen, somit kann Ihnen auch niemand zeitnah helfen. Fassen Sie bitte die o.g. Punkte sachlich in Ihrer E-Mail zusammen, damit können wir Ihr Problem auch zielgerichtet angehen und schnell lösen.

Ohne das Sie uns die o.g. Angaben zu schicken, nehmen wir grundsätzlich keine Erstattungen vor, wenn im Einzelfall etwas bei Ihnen nicht funktioniert!

Das betrifft ausdrücklich NICHT Übertragungsstörungen die alle Zuschauer haben, weil z.B. die Internetanbindung im Stadion gestört war, oder es anderweitige Störungen direkt aus dem Stadion heraus gegeben hat.